Berufsunfähigkeitsversicherung

Finanzieller Rettungsring beim Verlust Ihrer Arbeitskraft

Die Statistiken sprechen Bände: Jeder vierte Arbeitnehmer scheidet vorzeitig krankheitsbedingt aus dem Berufsleben aus. Die Gründe sind vielfältig. Angeführt wird die Liste von psychosomatischen Leiden wie Depression und Burn-Out. Mit etwas Abstand folgen Beschwerden am Skelett- u. Bewegungsapparat (Rückenleiden, Schäden an Muskeln, Bändern und Gelenken). Der Rest füllt sich mit Beschwerden mit dem Herz-/Kreislaufsystem, Krebs und anderen schweren Krankheiten.

Für viele überraschend: Unfälle spielen nur eine untergeordnete Rolle. Nur knapp 10% aller BU-Fälle sind auf Unfälle zurückzuführen. Auf die staatliche Versorgung ist kein Verlass. Um sich und Ihre Familie ausreichend zu schützen, bedarf es einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung.

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Ihre Vorteile

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  • Möglichkeiten einer verkürzten Gesundheitsprüfung
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Fragen und Antworten

Wie sieht die gesetzliche Absicherung im Detail aus?

Für Jahrgänge nach 1961 gibt es keine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente mehr. Die deutsche Rentenversicherung prüft auf Erwerbsminderung. Qualifikation, Erfahrung oder soziale Wertschätzungen spielen bei der Beurteilung keine Rolle. Es zählt allein die Frage zu wie vielen Stunden Sie noch mit Ihrer verbliebenen Arbeitskraft dem allgemeinen Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Die Wahrscheinlichkeit vollständig leer auszugehen, liegt bei ca. 50%. Die volle Erwerbsminderung wird nur in 25% aller Fälle anerkannt und selbst diese ist mit 32% vom Bruttogehalt höchstens eine Basisabsicherung. Bei der teilweisen Erwerbsminderung gibt es nur die Hälfte, 16%. Die meisten dieser Fälle müssen durch die Grundsicherung aufgestockt werden. Somit hätten Sie nicht mehr als ein Hartz-IV-Empfänger.

Um die volle EMI zu erhalten, müssen Sie weniger als 3 Std. pro Tag in der Lage sein, einer Tätigkeit am allgemeinen Arbeitsmarkt nachzugehen. Für eine teilweise EMI müssen zwischen 3 und 6 Std. pro Tag sein.

Wie ist die genaue Definition von Berufsunfähigkeit?

Sie sind berufsunfähig (BU), wenn Sie „sechs Monate ununterbrochen infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, zu 50% außerstande gewesen, in Ihrem zuletzt ausgeübten Beruf, so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war, tätig zu sein.“

Wichtig
Die 50% werden nicht nur am zeitlichen Faktor bemessen, sondern insbesondere daran, ob ein sinnvolles Arbeitsergebnis möglich ist.

Ist auch eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?

Auch die EU-Versicherung kann eine sinnvolle Absicherungsform sein. Im Vergleich zur BU-Versicherung nimmt sie viel weniger Bezug zum eigentlichen Beruf als viel mehr zum allgemeinen Arbeitsmarkt. Für den Leistungsauslöser müssen Sie also generell nicht mehr in Lage sein 3 Std. pro Tag zu arbeiten. Damit setzen viele Kunden, aber auch Berufskollegen die EU-Versicherung mit der gesetzlichen Rentenversicherung gleich und verteufeln diese. So sollte man das aber nicht sehen. Zugegeben, die BU-Absicherung ist um einiges wertvoller, weil sie einen größeren Radius möglicher Fälle abdeckt.

Immer mehr Kunden, insbesondere aus dem handwerklichen Bereich, können oder wollen sich die BU-Versicherung nicht leisten, weil die Beiträge in den letzten 10 Jahren enorm zugenommen haben. Bei der EU-Versicherung würden Sie vielleicht ein Drittel davon bezahlen. So haben Sie sich zumindest für den schlimmsten Fall abgesichert. Aus meiner Sicht ist eine Basisabsicherung immer noch besser als keine Absicherung.

Kann ich auf eine andere Tätigkeit verwiesen werden?

Die sog. „abstrakte Verweisung“ ist in den heutigen BU-Tarifen kaum noch zu finden. Überhaupt ist das Niveau der Versicherungsbedingungen privater BU-Versicherer exorbitant gestiegen. Die „konkrete Verweisung“ ist allerdings nach wie vor üblich, in der Praxis hat sie aber kaum Relevanz. Sie können nur dann verwiesen werden, wenn Sie eine andere bzw. neue Tätigkeit auch wirklich konkret ausüben. So lange Sie also selbst nichts unternehmen, wird Ihnen keiner diese Arbeit aufbinden. Die neue Tätigkeit muss aber zwangsläufig etwas mit Ihrer Ausbildung und Erfahrung zu tun haben und darf sowohl wirtschaftlich als auch aus dem Aspekt der sozialen Wertschätzung nicht spürbar unter dem bisherigen Niveau liegen.

Dies wäre zum Beispiel der Fall, wenn sich Ihr Gehalt um mehr als 20% verringert.

Auf welche Punkte sollte ich beim Abschluss einer BU-Versicherung besonders achten?

Diese Frage ist mit wenigen Sätzen nicht zu beantworten. Das Thema der BU-Absicherung ist sehr umfangreich. Bedingungen, konkreter Bedarf, berufliche Einstufung, gesundheitliche Situation usw. spielen dabei eine große Rolle. Zudem kann die BU-Versicherung mit einigen Extra-Bausteinen versehen werden, über deren Sinnhaftigkeit man sich durchaus streiten kann. Zweifelsfrei ist die Tatsache einer sauberen Antragsaufnahme. Dazu gehört insbesondere das Beantworten der Risikofragen (Beruf, gefährliche Hobbys und zum Gesundheitszustand). Falsche Angaben können den späteren Versicherungsschutz gefährden und das nach Jahren hoher Beitragszahlungen.

Empfehlung
Überlassen Sie nichts dem Zufall und gebe Sie dieses Thema in die Hände eines Profis. Dieser bespricht mit Ihnen detailliert alle wichtigen Punkte und erfragt im Vorfeld die Versicherbarkeit. Sie wissen also bereits vor Vertragsabschluss unter welchen Umständen Sie Ihren Berufsunfähigkeitsschutz bekommen.


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