Krankentagegeld

Der finanzielle Schutz bei Arbeitsunfähigkeit

Im Krankheitsfall können Arbeitnehmer auf eine Lohnfortzahlung durch ihren Arbeitgeber zählen.

Nach Ablauf von 6 Wochen endet allerdings diese Lohnfortzahlung automatisch. Ab diesem Zeitpunkt springt die Krankenkasse ein und zahlt Ihnen das sog. Krankengeld. Das Krankengeld ist zwar steuer-, aber nicht sozialversicherungsfrei. Nach Abzug aller Beiträge verbleibt so ein Netto-Krankengeld von ca. 79% Ihres bisherigen Nettoeinkommens. Was sich i.d.R. nicht reduziert, sind Ihre monatlichen Verpflichtungen. Werden aus 6-10 Wochen eher 6-10 Monate, dann ist das finanzielle Desaster vorprogrammiert.

Diese Lücke kann durch eine Krankentagegeldversicherung geschlossen werden.

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Ihre Vorteile

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  • Erstklassige Bedingungen
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Fragen und Antworten

Was ist der Unterscheid zwischen einer Arbeits- und Berufsunfähigkeit?

Arbeitsunfähigkeit ist ein vorübergehender Zustand. Die Krankschreibung durch den Arzt (Gelber Schein) löst die Leistungspflicht des Krankentagegeldversicherers aus.

Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn ich sechs Monate ununterbrochen zu 50% außerstande gewesen bin, in meinem zuletzt ausgeübten Beruf, tätig zu sein. Die Entscheidung über die Leistungspflicht trifft dabei der Versicherer auf Grundlage medizinischer Gutachten und den Fragebögen des Kunden zur konkreten Ausgestaltung seiner beruflichen Tätigkeit.

Eine 6-monatige AU führt also nicht automatisch zu einer BU. Ich kann also 9 Monate krankgeschrieben sein, ohne gleichzeitig auch BU zu sein.

Wie lange wird das gesetzliche Krankengeld und das private Krankentagegeld gezahlt?

Das Sozialgesetzbuch begrenzt die Zahlung auf max. 72 Wochen (1 ½ Jahre). Erhält man nach Ablauf dieser Zeit keine anderweitigen Leistungen (BU-Rente, Erwerbsminderungsrente etc.), bleibt nur noch der Gang zum Sozialamt. Das private Krankentagegeld lehnt sich an die Dauer der gesetzlichen Krankenversicherung an. Beide Zahlungen können allerdings unter bestimmten Umständen vorzeitig eingestellten werden.

Werden die Zahlungen mit anderen Versicherungsleistungen verrechnet?

Bei Anerkennung einer teilweisen Erwerbsminderung durch die gesetzliche Rentenversicherung wird die Krankenkasse ihre Krankengeldzahlung entsprechend kürzen. Ein finanzieller Nachteil entsteht dadurch erstmal nicht. Wird allerdings die volle Erwerbsminderung anerkannt, dann stellt die Krankenkasse die Zahlung vollständig ein. Dies ist i.d.R. ein deutlicher Nachteil, da 32% vom Brutto (volle EMI) weniger sind als 78% vom Netto (Krankengeld).

Die Krankentagegeldversicherung kann ihre Zahlung vorzeitig beim Vorliegen einer BU einstellen. Gute Tarife am Markt leisten auch nach Feststellung einer BU für weitere 6 Monate ihre Zahlungen.

Was muss ich tun, um die Zahlungen zu erhalten?

Die Krankenkasse wird nach 6 Wochen von Ihrem Arbeitgeber automatisch informiert. Im Anschluss erhalten Sie einen Antrag, den Sie ausgefüllt zurücksenden müssen.

Bei der privaten Krankentagegeldversicherung sollten Sie sich an Ihren Versicherungsvermittler wenden. Dieser informiert dann die Versicherungsgesellschaft und kann ggf. beim Ausfüllen des Antrags unterstützen. Ist der Leistungsfall erst einmal genehmigt, geht es ganz leicht: Sie registrieren sich mit Ihrem Vertrag in der App der Versicherungsgesellschaft und scannen damit dann im Anschluss Ihre AU-Bescheinigung (gelber Schein) ein.


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