Private Altersvorsorge

Nehmen Sie Ihre Zukunft selbst in die Hand

Die Kluft zwischen Arm und Reich macht auch vor dem Alter keinen Halt. Zum einen sehen wir alte Menschen, die vor dem Fußballstadion leere Pfandflaschen sammeln, zum anderen gutbetuchte Senioren, die die Welt bereisen und ihre alljährliche Kegelklubtour antreten.

Angesicht des weiter sinkenden Rentenniveaus, wird diese Situation in Zukunft weiter an Brisanz gewinnen. Wir haben es allerdings selbst in der Hand und können unser Alter so gestalten, wie wir es uns wünschen.

Die Altersvorsorge ist geprägt von unzähligen Möglichkeiten. Neben der gesetzlichen Rentenversicherung gibt es gleich 4 weitere Altersvorsorgeformen: Basis-Rente (Rürup), Riester-Rente, betriebliche Altersvorsorge und die Privatvorsorge. Diese Altersvorsorgeformen definieren sich im sog. 3-Schichten-Modell überwiegend durch die steuer-& sozialversicherungsrechtliche Behandlung der Beiträge und Renten, durch Todesfallregelungen und durch Themen wie Verfügbarkeit bzw. Flexibilität. Hinzu kommt die wichtige Frage nach dem Sparkern: Klassische Verzinsung oder Investmentanlage?

Sichern Sie Ihre Zukunft mit der privaten Altersvorsorge ab

Ihre Vorteile

  • Detaillierte Bedarfs- & Versorgungsanalyse
  • Große Tarifauswahl
  • Erstklassige Investmentanlage
  • Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit möglich
  • Flexible Beitragsgestaltung

 

Fragen und Antworten

Welche Altersvorsorgeform ist für mich die richtige?

Die Antwort auf diese Frage hängt von einigen Parametern ab: berufliche und familiäre Situation, Einkommenshöhe, persönliche Präferenzen etc.

Meine Empfehlung
Vereinbaren Sie mit einem Fachmann für private Altersvorsorge einen Termin. Dieser zeigt Ihnen nicht nur Ihre persönliche Versorgungslücke auf, sondern bespricht mit Ihnen die möglichen Wege, um am Ende eine passende Lösung für Sie auszuarbeiten.

Wie viel sollte ich monatlich fürs Alter sparen?

Eine Faustformel besagt 10% vom Nettogehalt. Ich persönlich halte eine pauschale Antwort für schwierig. Die entscheidenden Faktoren sind Ihr Alter und die Art Ihrer Anlage. Bei langen Laufzeiten ist der Zinseszinseffekt enorm. So muss ein 37jähriger ca. das Doppelte von dem aufbringen, was ein 27jähriger aufbringen muss, um das gleiche Ergebnis zu erreichen. Ihre Anlage entscheidet über die Rendite und die Rendite über Ihr Ergebnis bzw. über die Höhe Ihrer Sparrate. So muss man bei 3% jährlicher Rendite ca. 70% mehr monatlich sparen als bei 6% Rendite.

Zudem sollte in der Praxis die Einkommens- & Ausgabensituation, sowie persönliche Pläne (Eigenheim, Nachwuchs etc.) berücksichtigt werden.

Eignet sich eine Immobilie als Altersvorsorge?

Ja und Nein. Eine selbstgenutzte und abbezahlte Immobilie reduziert sicherlich Ihren Kostenblock im Alter, eine nennenswerte Versorgungslücke werden Sie aber dennoch haben. Bei vermieteten Objekten ist es ähnlich, nur mit dem Unterschied, dass Sie hier ein weiteres Risiko tragen (Mietnomaden, Verwüstung, Leerstand etc.). Immobilien können je nach Lage, Kaufpreis, Zustand etc. sich im Nachgang als Glückgriff erweisen. Setzen Sie aber nicht alles auf eine Karte. Betreiben Sie parallel Kapitalbildung, um damit später flexibel agieren zu können.

Wozu eine Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit?

Die monatliche Rente bei einer privaten (eigenständigen) Berufsunfähigkeitsversicherung ist i.d.R. nicht höher als 80% der monatlichen Nettoeinkünfte. Im BU-Fall muss sich zum Teil stark einschränken. Manche Kosten lassen sich schnell reduzieren bzw. ganz abschaffen, so auch die Beiträge für die Altersvorsorge. Das wäre dann aber ein doppelter Rückschlag für Ihr Alter, weil Sie in dieser Phase sehr wahrscheinlich auch keine Beiträge an die gesetzliche Rentenversicherung entrichten. Dauert der BU-Fall längere Zeit an, könnten Ihre Rentenansprüche unter das Niveau der Grundsicherung fallen. Somit hätten Sie nicht mehr als ein Hartz-IV-Empfänger.

Mit einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung ließe sich ein solches Problem lösen. Im BU-Fall übernimmt Ihr Rentenversicherer die Beitragszahlung bis zum vereinbarten Ablauf (bspw. 67). Somit wäre zumindest Ihr Sparziel nicht gefährdet. Manche Versicherer lassen zusätzlich eine sog. Leistungsdynamik zu, d.h. der Versicherer übernimmt Ihre Beiträge inkl. einer jährlichen Steigerung von 3-10%. Dies könnte man als Ausgleich für die reduzierten Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung betrachten.


Ihr Ansprechpartner

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Ich freue mich auf Ihren Kontakt.

Ihr Ansprechpartner
Eugen Just

 0251 32 60 67
  info(at)eugenjust-versicherungsmakler.de

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